Krebsinformation und -unterstützung kann die Heilung beschleunigen und Leben retten

Es ist das Wort, das niemand jemals hören will: Krebs. Auch wenn unsere Eltern oder Großeltern dieses Wort vielleicht gehört und es als automatisches Todesurteil betrachtet haben, bedeutet die heutige Konzentration auf Prävention, Früherkennung und Behandlung, dass Menschen, bei denen Krebs diagnostiziert wird, oft eine sehr gute Chance haben, die Krankheit zu besiegen.

Die neuesten Statistiken

Nach Angaben des National Cancer Institute (NCI) sind die Todesraten durch Krebs seit Anfang der 1990er Jahre zurückgegangen. In einem kürzlich veröffentlichten Bericht über Krebs in den Jahren 1975 bis 2004 (dem letzten Jahr, für das Statistiken vorliegen) stellte das NCI fest, dass „die Todesraten von 2002 bis 2004 um durchschnittlich 2,1 Prozent pro Jahr zurückgingen, was fast das Doppelte des jährlichen Rückgangs von 1,1 Prozent pro Jahr von 1993 bis 2002 ausmacht“.

Der NCI betonte, dass „die Todesraten der beste Indikator für Fortschritte im Kampf gegen den Krebs sind“. Dies liegt daran, dass die Diagnoseraten von Krebs oft in einem positiven Licht gesehen werden können. Zum Beispiel kann ein Anstieg der Diagnose von Prostatakrebs (ein typischer nicht-tödlicher Krebs) das Ergebnis einer größeren Anzahl von Männern sein, die einen PSA-Test erhalten. Ebenso kann eine Zunahme der Mammographie zu einer Zunahme der Diagnose von Brustkrebs führen, aber die Früherkennung führt fast immer zu besseren Ergebnissen. Mit anderen Worten: Es kann sein, dass mehr Frauen mit Brustkrebs im Frühstadium diagnostiziert werden, aber weniger an der Krankheit sterben.

Laut dem NCI-Bericht ist die Sterblichkeitsrate „bei 12 der 15 häufigsten Krebstodesursachen bei Männern (d.h. bei Lungen-, Prostata-, Darm- und Enddarmkrebs, Blasen-, Nieren-, Magen-, Hirn- und Mundhöhlenkrebs sowie bei Leukämie, Non-Hodgkin-Lymphom und Myelom) gesunken“. Bei Frauen „sank die Sterblichkeitsrate bei 10 der 15 häufigsten Krebsarten (d.h. Brust-, Darm- und Enddarmkrebs, Magen-, Nieren-, Gebärmutterhals-, Gehirn- und Blasenkrebs sowie Non-Hodgkin-Lymphom, Leukämie und Myelom)“. Leider sind die Todesfälle durch Blut- und Gebärmutterhalskrebs zurückgegangen, während die Todesfälle durch Leber- und Lungenkrebs bei Frauen zugenommen haben.

Wenn das Undenkbare geschieht

Wenn bei Ihnen oder einem geliebten Menschen Krebs diagnostiziert wird – ob Knochen-, Haut- oder Eierstockkrebs oder eine andere Form – ist es ganz natürlich, voreilige Schlüsse zu ziehen. Deshalb ist es unerlässlich, alle möglichen Informationen über die Form des Krebses und seine Behandlungen zu sammeln. Glücklicherweise kann das Internet eine Fülle von Informationen über Krebs und Krebsbehandlungen bieten. Die Aufklärung über die Krankheit, gegen die man kämpft, kann durchaus die beste Waffe sein, um die Krankheit zu besiegen. Informationen geben Ihnen die Möglichkeit, die richtigen Fragen an die Gesundheitsdienstleister zu stellen, Ihre Optionen besser zu verstehen und den Weg zu einer informierten Entscheidung über die Krebsbehandlung zu ebnen.

Jeder braucht Unterstützung

Das Internet ist auch ein wichtiges Instrument, um die Unterstützung zu finden, die Sie im Kampf gegen den Krebs benötigen. Wenn Sie die Diagnose erhalten haben, ist es außerordentlich hilfreich, sich mit einem Netzwerk von Menschen zu verbinden, die Ihre Erfahrungen teilen. Wenn ein geliebter Mensch die Diagnose erhalten hat, müssen Sie sich ein Bild davon machen, was auf dem Weg vor Ihnen liegt, und die Unterstützung erhalten, die Sie brauchen, um denjenigen zu unterstützen, den Sie lieben.

Denken Sie daran, dass Krebs nicht unbedingt ein Todesurteil ist, und Information und Unterstützung sind zwei der wirksamsten Waffen, die Sie in Ihrem Arsenal haben können, um die Krankheit zu bekämpfen.